logocontent

Hautfalten

Arten und Ursachen von Falten im Gesicht

Welche Hautfalten gibt es und was sind deren Ursachen? Erfahren Sie hier alles Wissenswerte über Zornesfalten, Krähenfüße und Co. und dem Strukturprotein, welches für die Funktion der Haut besonders wichtig ist.

Hautfalten im Gesicht

(1) Stirnquerfalte

(Synonym: Sorgenfalten)

Stirnquerfalten sind dynamische Falten, die überwiegend durch die mimische Kontraktion der Gesichtsmuskulatur (z. B. bei Sorgen, Zorn) entstehen. Diese Falten lassen sich durch eine Lähmung der Gesichtsmuskulatur (z. B. mit Botulinumtoxin) behandeln. Häufig geht hierbei jedoch die emotionale Mimik verloren, sodass ein unnatürlicher Eindruck entsteht. Eine trockene Haut lässt die Querfalten auf der Stirn massiver aussehen.

(2) Zornesfalte

(Synonyme: Konzentrationsfalte, Glabellafalte, Denkerfalte, Grimmfalte)

Die Zornesfalte ist eine mimische Falte, die sich vor allem bei der Anspannung der mimischen Muskulatur oberhalb der Nasenwurzel bildet. Falten dieses Typs können sowohl vertikal, schräg als auch horizontal auftreten. Sie erwecken den Eindruck negativer Emotionen und lassen das Gesicht älter aussehen. Die Zornesfalte hat keinen Krankheitswert und wird in der Regel nur aus kosmetischen Gründen behandelt.

(3) Krähenfüße

(Synonym: periorbitale Falten)

Als Krähenfüße werden Fältchen im Augenbereich bezeichnet. Diese erinnern wegen ihrer strahlenförmigen Struktur an echte Krähenfüße. Ähnlich wie die Stirnquerfalte wird auch die Zornesfalte häufig durch eine übertriebene Mimik oder permanente Überanstrengung der Augen hervorgerufen. Die dabei entstehenden Linien können sich über die Jahre tief in die Haut eingraben. Oft bleiben sie dann auch im entspannten Zustand sichtbar. Besonders deutlich sichtbar sind die Krähenfüße, wenn die Haut trocken ist und dadurch eine nur mangelhafte Spannkraft aufweist.

(4) Häschenfalten

(Synonym: Hexenfalten)

Häschenfalten befinden sich auf dem seitlichen Nasenrücken. Sie entstehen durch das Rümpfen der Nase oder beim Lachen.

 

(5) Nasolabialfalte

(Synonym: Nasenlippenfurche)

Die Nasolabialfalten liegen zwischen den Nasenflügeln und den Mundwinkeln. Sie lassen das Gesicht älter wirken und vermitteln einen müden Eindruck. Hauptgründe für die Nasolabialfalte sind der natürliche Alterungsprozess sowie eine genetische Veranlagung. Wie bei allen Falten gilt auch bei der Nasolabialfalte, dass eine trockene Haut die Falte deutlich hervorhebt.

 

(6) Oberlippenfalten

(Synonyme: Plisseefältchen, periorale Falten)

Oberlippenfalten sind in der Regel senkrecht stehende Falten auf der Oberlippe. Diese Falten entstehen zum einen durch den natürlichen Alterungsprozess, zum anderen auch durch langjähriges Rauchen. Häufig ist auch hier ein zu trockener Hautstatus die Basis dafür, dass Oberlippenfalten entstehen.

 

(7) Kinnquerfalten

(Synonym: Erdbeerkinn)

Kinnquerfalten verlaufen – wie der Name bereits sagt – quer auf dem Kinn, was zu einem unebenen Eindruck des Kinns führt. Diese Falten entstehen durch die mimische Kontraktion der Gesichtsmuskeln.

 

(8) Halsfalten

(z. B. Truthahnhals, Platysmabänder, Halsquerfalten)

Falten im Halsbereich entstehen ebenfalls durch den natürlichen Alterungsprozess, eine dünner werdende Haut und ein verringertes Unterhautfettgewebe sowie durch Muskelkontraktionen. Verlaufen die Falten senkrecht, spricht man vom Truthahnhals. Nicht selten werden senkrechtverlaufende Falten im Seitenbereich von querverlaufenden Falten begleitet.


Eine Hauptursache für Falten ist eine nachlassende Elastizität der tieferen Hautschichten, die häufig mit einem mangelhaften Flüssigkeitsstatus der Haut einhergeht. Entscheidend für die Funktion der Haut ist das Strukturprotein Kollagen. Ohne Kollagen verliert die Haut an Struktur und Feuchtigkeit – Falten sind vorprogrammiert.

Erfahren Sie mehr über Kollagen