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| Die Haut: Ein echtes Multitalent

Schweiß auf der Haut funktioniert wie ein eigenes Kühlsystem und schützt vor Überhitzung / © Elasten-Forschung

(js) 

Blitzschnelle Datenübertragung, höchst empfindliche Sensorik, gleichzeitig robust und mit der Fähigkeit zur Selbstregeneration – was zunächst nach der neusten technischen Errungenschaft klingt, spielt sich täglich in den Schichten unserer Haut ab.

Die Haut ist nicht nur unser größtes Organ, sie ist auch ein echtes Wunderwerk. Sie schützt uns täglich vor schädlichen Umwelteinflüssen, bei Wärme versorgt sie uns zur Kühlung mit bis zu 14 Litern Flüssigkeit und bei Kälte stellt sie ihre Haare auf.

Mühelos unterscheidet die Haut kaltes Metall von weicher Wolle. Eine seichte Brise nimmt sie genauso wahr, wie einen kleinen Regentropfen. Für dieses Feingefühl sind tausende Rezeptoren verantwortlich. Sie leiten die Informationen zum Gehirn, wo diese analysiert werden. Andere Rezeptoren sind direkt mit dem Rückenmark verbunden und lebenswichtig. Blitzschnell lösen Sie Reflexe aus, sodass die Hand keine Millisekunde zu lange auf der heißen Herdplatte bleibt. Doch bei diesem Leistungsspektrum sind auch Einbußen zu verzeichnen: Im Alter verliert die Haut an Berührungssensibilität: Ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Zahl der druckempfindlichen Meissner-Tastkörperchen ab. Auch die körpereigene Produktion von Kollagen vermindert sich. Durch den Verlust dieser gerüstbildenden Substanz, verliert die Haut an Feuchtigkeit, Dichte, Elastizität. Die Folge: Falten entstehen.

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Quelle: Hörzu Gesundheit 02 – 2017 / QUIRIS
Bild: © runzelkorn / Fotolia